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Trainingslager 2008 in Eppe / Korbach Unser Trainingslager hat in diesem Jahr ein neues Ziel: das CVJM-Heim in Korbach-Eppe. Hermanns Vorschlag vom letzten Jahr erwies sich als Volltreffer. Ein 25-Betten Haus am Waldrand mit großem Grundstück für uns ganz
allein. Das Besondere daran: die Sonnenterasse. Nach den Touren sitzen wir erledigt bei Kaffee, Kuchen und Bier auf unserer Terrasse und lassen uns von der Sonne bescheinen bis sie um acht Uhr hinter den Bergen versinkt.
Wir, das waren in diesem Jahr Christoph, Georg, Heinz, Helmut, Heribert, Jürgen, Ludger, Michael, Peer, Rolf und Uwe. Am ersten Tag ging es zum Einrollen zum Diemelsee. Hier trafen wir Reinhold an seinem Wohnwagen und ließen uns auf der weiteren Strecke von ihm führen.
Der nächste Treff war Michael. Er war mit dem Rennrad von Dorsten gekommen. Mit nur 10 Minuten Verspätung wegen einer Reifenpanne war er am Treffpunkt in Willingen. Unsere drei Nachzügler wegen Familienpflege am Vatertag kamen abends um acht Uhr an. Gemeinsam gingen wir in Korbach zum Essen aus.
Am Freitag wurde die Tour von Michael bestimmt. Er brauchte eine neue Kette. Also fuhren wir alle zum Mountainbikeshop nach Winterberg. Der Laden hatte keine passende Kette.
Aber in Korbach sollte es einen Radsportladen geben. Auf dem Weg dahin kamen wir wieder an unserem Haus vorbei – eigentlich kann man auch im eigenen Haus einkehren, einen Kaffee trinken und den Regenschauer abwarten. Nach der Pause fuhren wir weiter nach Korbach. Unterwegs trafen wir per Handy- Absprache Michael wieder. Er konnte etwas über Service erzählen. Zusammen fuhren wir um den Edersee.
Rolf erzählt, dass Seewasser Regen anzieht. Auch wenn man es nicht glaubt. Es scheint zu stimmen. Wir wurden von oben klatsch-nass. Von unten wurden wir vom unbefestigten Uferweg pott-dreckig. Und zur Krönung gab es eine 25 % Steigung. Wir sahen so erbärmlich aus, dass wir unterwegs in einem Vorgarten unsere Räder waschen durften und daheim von den anderen auf unserer Sonnenterasse liebevoll bedient wurden.
Das Beste kam am Abend. Uwe hatte sich lange in die Küche zurückgezogen. Köstliche Düfte kündigten große Ereignisse an. Und so war es dann auch. Es schmeckte großartig. Heribert hatte Rotwein spendiert. Wir hatten ein gediegenes Abendmahl. Um elf Uhr kehrte im Haus Ruhe ein. Es war ein toller Tag.
Der Samstag begann wie üblich mit einem umfangreichen Frühstück mit frischen Brötchen, Frühstückseiern, Wurst, Käse, Marmeladen… .Um zehn Uhr war es warm genug. Armlinge sollten reichen. An diesem Tag fuhren wir nach Plan. Georgs Navi zeigte die Strecke: Goddelsheim, Sachsenberg, Frankenberg, Hallenberg, Züschen, Neuastenberg, Kahler Asten, Sorpetal, Oberkirchen, Altastenberg, Winterberg, Küstelberg, Niederschleiden. Wieder waren es 125 km mit 1800 Höhenmetern. Wieder war es wunderschön auf unserer Sonnenterasse zu sitzen und abzuschlaffen. Köstliche Düfte aus der Küche kündigten wieder einen schönen Abend an. Am Sonntag gab es noch eine kurze 61 er Runde mit 800 Höhenmetern zum Ausrollen um den Diemelsee. Zurück im Haus hieß es dann aufräumen und zu den Lieben nach Daheim fahren. Es war wieder ein herrliches Trainingslager. Das Wetter hatte sich zu schönstem Frühlingswetter entwickelt. Wir waren alle einer Meinung: Im nächsten Jahr kommen wir wieder nach Eppe. Bericht von Helmut Schulte
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